ordnung im schrank.
Jede Leitung beschriftet, jede Verbindung zugeordnet.
glasfaser, kupfer und netzwerkschrank. das fundament für alles, was im gebäude kommuniziert.
Ein gutes Netzwerk merkt man nicht, es läuft einfach: im Büro, in der Praxis, im smarten Zuhause. Dafür verlegen und spleißen wir Glasfaser, installieren Kupferstrecken und bauen Netzwerkschränke, die man auch Jahre später noch versteht.
projekt besprechenWählen Sie einen Schritt: verlegen, spleißen, kommunikation. So entsteht der Weg vom Arbeitsplatz über den Netzwerkschrank bis zum Server.
Prinzipdarstellung eines kleinen Netzwerks. Keine reale Anlage.
Jede Leitung beschriftet, jede Verbindung zugeordnet.
Verlegt, gespleißt und sauber eingebunden.
Mit OTDR und Kupfermesstechnik prüfen wir neue Strecken und finden Fehler in bestehenden.
Wo wird gearbeitet, wo hängen Access Points, Kameras oder Drucker? Daraus entstehen die Leitungswege und der Platz für den Schrank.
Am Anfang steht die Frage, wer und was im Gebäude ans Netz soll: Arbeitsplätze, WLAN-Access-Points, Telefone, Kameras, Drucker, Zutrittskontrolle oder Gebäudetechnik. Daraus ergeben sich Anzahl und Lage der Anschlüsse, die Leitungswege und der Standort des Netzwerkschranks.
Zwischen Etagen oder Gebäudeteilen verbindet oft Glasfaser die Verteiler, zum einzelnen Arbeitsplatz führt meist Kupfer. In der strukturierten Verkabelung ist eine Kupferstrecke fest verlegt höchstens 90 Meter lang, mit Patchkabeln insgesamt höchstens 100 Meter.
Reserven an Anschlüssen, Leerrohren und Platz im Schrank planen wir mit ein, damit Erweiterungen später nicht am Kabelweg scheitern.
In der Glasfaser, auch Lichtwellenleiter genannt, reisen Daten als Lichtimpulse durch einen hauchdünnen Glaskern. Das reicht weiter als Kupfer und ist unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen. Wir verlegen die Fasern und verbinden sie per Spleiß.
Eine Glasfaser besteht aus einem Kern und einem Mantel aus Glas mit unterschiedlichem Brechungsindex. Das Licht wird an der Grenze zwischen beiden immer wieder in den Kern zurückgelenkt (Totalreflexion) und bleibt so auch in Biegungen auf seinem Weg. Weil kein elektrischer Strom fließt, stören Stromleitungen, Motoren oder Maschinen in der Nähe die Übertragung nicht.
Im Gebäude und auf dem Gelände kommen zwei Fasertypen zum Einsatz: Multimode-Fasern mit größerem Kern für kürzere Strecken, etwa innerhalb eines Gebäudes, und Singlemode-Fasern mit sehr dünnem Kern für große Entfernungen und hohe Bandbreiten. Welche Faser passt, hängt von Strecke, Anwendung und vorhandener Technik ab.
Damit eine Strecke durchgängig ist, werden die Fasern gespleißt: Die Faserenden werden exakt ausgerichtet und dauerhaft verbunden, damit möglichst wenig Licht verloren geht. Im Netzwerkschrank liegen die Spleiße geschützt in Spleißkassetten, von dort führen Patchfelder geordnet zu den aktiven Geräten.
Patchfelder, Beschriftung und Dokumentation sorgen dafür, dass jeder Anschluss auffindbar bleibt, auch wenn später jemand anders daran arbeitet.
Ein guter Netzwerkschrank ist aufgeräumt, beschriftet und dokumentiert. Patchfelder führen alle Strecken zusammen, Kabelführungen halten die Wege kurz und übersichtlich, und jede Strecke trägt eine eindeutige Kennzeichnung, die sich in der Dokumentation wiederfindet.
Wir bauen den Schrank so auf, dass Platz für aktive Geräte, Stromversorgung und Reserven bleibt. Die Konfiguration von Switches, Firewalls und WLAN übernimmt Ihr IT-Partner; wir stimmen die Schnittstellen mit ihm ab.
Ob neue Strecke oder bestehendes Netz mit Störung: Mit OTDR sehen wir, wo entlang der Faser etwas passiert, und können es auf den Meter genau eingrenzen.
so funktioniert otdrKupferstrecken werden nach der Installation mit einem Messgerät geprüft, das die Übertragungseigenschaften der fest verlegten Strecke vom Patchfeld bis zur Anschlussdose erfasst. Das Ergebnis zeigt, ob die Strecke die Anforderungen ihrer Klasse erfüllt.
Bei Glasfaser zeigt ein OTDR, was entlang der Faser passiert. Es sendet Lichtimpulse und wertet das zurückkommende Licht aus. Stecker, Spleiße, Biegungen oder ein Bruch erscheinen als Ereignisse, deren Entfernung sich aus der Laufzeit des Lichts ergibt. Deshalb ist OTDR auch im Bestand das Werkzeug der Wahl, wenn eine Verbindung gestört ist und der Fehler gefunden werden muss.
Die Messergebnisse ordnen wir den Strecken zu und übergeben sie mit der Dokumentation.
Wir bauen die passive Infrastruktur: Leitungen, Fasern, Dosen und Schrank. Ihr IT-Partner richtet die aktiven Geräte ein. Mit ihm und mit der Elektroinstallation stimmen wir uns ab, damit am Ende alles zusammenpasst.
Wir klären Anschlüsse, Wege und Schrankstandort und legen Glasfaser- und Kupferstrecken fest.
Wir verlegen, spleißen, schließen an und bauen den Schrank geordnet auf.
Wir messen die Strecken im vereinbarten Umfang, beschriften sie und übergeben die Ergebnisse.
Sauber geführte Leitungen sind die Grundlage für ein Netz, das sich später erweitern, prüfen und warten lässt.

Das hängt von Leitungswegen, Anschlussbedarf und dem geplanten Netzaufbau ab. Beide Übertragungsmedien haben unterschiedliche Eigenschaften. Wir betrachten die konkrete Strecke, statt eine Technik pauschal für das ganze Gebäude vorzugeben.
Sie macht optische Ereignisse entlang einer Glasfaserstrecke beurteilbar. Die Interpretation gehört in den Zusammenhang mit dem Aufbau und dem Prüfziel. OTDR ist kein allgemeines Gütesiegel für das gesamte Datennetz und ersetzt nicht jede andere Prüfung.
Nicht automatisch. Passive Verkabelung, aktive Netzwerkgeräte und die Betreuung von IT-Systemen sind unterschiedliche Aufgaben. Die Übergänge und Verantwortlichkeiten werden vor der Umsetzung abgestimmt.
Die Verbindung zwischen Anschlusskennzeichnung, Streckenzuordnung und vereinbarten Messergebnissen sollte erkennbar sein. Welche Pläne, Listen oder Messunterlagen übergeben werden, wird entsprechend dem Auftrag festgelegt.